Politik vor der Wahl: „kein Handlungsbedarf“!
von Cornelia Biermann-Gräbner
Acht Mitglieder unserer Bürgerinitiative „Zwischen den Gleisen“ waren am 31.08.11 zu Gast im Stadtplanungsausschuss der BVV. Auf der Tagesordnung zwei Anträge der Grünen Fraktion zum Thema Güterbahnhof Grunewald: gegen das Möbel-Höffner-Projekt und für den Erhalt der denkmalgeschützten Wohnhäuser auf dem Gelände.
Gleich zu Beginn beantragte ein Mitglied der CDU-Fraktion die Vertagung dieser beiden Tagesordnungspunkte auf die nächste Sitzung, mit der Begründung, man wolle doch bei einem so komplexen Thema „nichts übers Knie brechen“, habe doch schon Stellung dazu bezogen und es gebe doch nichts Neues dazu...
Mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP wurden sodann beide Anträge per Abstimmung ins Jenseits nach der Wahl befördert. Wir Gäste konnten nach Hause gehen. Und das, nachdem Vertreter sowohl von CDU als auch SPD zuvor bei uns zu Gast gewesen waren, um sich (wahl)kämpferisch als bürgernah zu präsentieren!
Während sich auf dem Gelände bereits die Abrissfirmen zum Aufmaß tummeln, war die schwarz-rot-gelbe Mehrheit im Fachausschuss der BVV also nicht einmal bereit, in Sachen Denkmalschutz vor der Wahl Farbe zu bekennen. Ja, wann denn dann? Wenn die Häuser endgültig abgerissen sind und Kurt Krieger das Gelände zum Bauplatz gemacht hat?
Vor der Wahl kein Handlungsbedarf? Wir lassen uns nicht aufs Abstellgleis schieben!
Acht Mitglieder unserer Bürgerinitiative „Zwischen den Gleisen“ waren am 31.08.11 zu Gast im Stadtplanungsausschuss der BVV. Auf der Tagesordnung zwei Anträge der Grünen Fraktion zum Thema Güterbahnhof Grunewald: gegen das Möbel-Höffner-Projekt und für den Erhalt der denkmalgeschützten Wohnhäuser auf dem Gelände.
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Gleich zu Beginn beantragte ein Mitglied der CDU-Fraktion die Vertagung dieser beiden Tagesordnungspunkte auf die nächste Sitzung, mit der Begründung, man wolle doch bei einem so komplexen Thema „nichts übers Knie brechen“, habe doch schon Stellung dazu bezogen und es gebe doch nichts Neues dazu...
Mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP wurden sodann beide Anträge per Abstimmung ins Jenseits nach der Wahl befördert. Wir Gäste konnten nach Hause gehen. Und das, nachdem Vertreter sowohl von CDU als auch SPD zuvor bei uns zu Gast gewesen waren, um sich (wahl)kämpferisch als bürgernah zu präsentieren!
Während sich auf dem Gelände bereits die Abrissfirmen zum Aufmaß tummeln, war die schwarz-rot-gelbe Mehrheit im Fachausschuss der BVV also nicht einmal bereit, in Sachen Denkmalschutz vor der Wahl Farbe zu bekennen. Ja, wann denn dann? Wenn die Häuser endgültig abgerissen sind und Kurt Krieger das Gelände zum Bauplatz gemacht hat?
Vor der Wahl kein Handlungsbedarf? Wir lassen uns nicht aufs Abstellgleis schieben!
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